Gemeinsam Zukunft gestalten

lokale Partnerschaft für Demokratie im Unstrut-Hainich-Kreis


Aktuelle Nachrichten

 

Die letzte BGA Sitzung fand am 08.05.2018 im Mehrgenerationenhaus statt. Es wurde eine neue Geschäftsordnung und Förderrichtlinie beschlossen und 5 neue Projekte bewilligt. Darunter befand sich ein Projektantrag von den Naturfreunden, zwei von der Boje-das jugendprojekt, einer von dem BUND Umweltzentrum und von dem Verein politik zum Anfassen e.V. aus Hannover. Nähere Informationen zu den Projekten finden Sie demnächst weiter unten auf dieser Seite.


 

Wir waren beim Röblinglauf anwesend und unterstützten die Veranstaltung mit einer kleinen Spende. Vielen Dank an die Organisatoren!


 

 

 


Auch dieses Jahr können KOSTENLOSE Fortbildungen vom Landesprogramm als In-House oder externe Schulungen gebucht werden. Diese richten sich an unterschiedliche Zielgruppen wie z.B. Lehrer/innen, Mitarbeitende der Polizei, der Justiz, der Verwaltung, der Kinder- und Jugendhilfe, von Beratungsstellen, Ehren- und Hauptamtliche in Vereinen  und Verantwortliche der Politik. Bei Interesse wenden Sie sich an die Koordinierungs- und Fachstelle.


 

 Veranstaltungen und Termine

Veranstaltungen

Feed
09.01.2018
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15.06.2018
Begegnung von und mit Flüchtlingen in Schlotheim
Ort: Begegnungscafe Schlotheim    mehr
03.04.2018
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31.05.2018
Interkulturelle Begegnungswerkstatt
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29.05.2018
BGA Sitzung
Projektantrag von M.u.K.   mehr
01.06.2018
Aktionstag von "Wider des Vergessens"
Ort: Schierschwende, Bürgerhaus    mehr
02.06.2018
Projekt "rechte Ökologie"
Prof Dr. Franke berichtet über den Zusammenhang zwischen Ökologie und Rechtsextremismus im BUND Umweltzentrum, Burggasse 10/11 in Bad Langensalza    mehr
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laufende und geplante Projekte 2018


Begegnungscafe für Flüchtlinge und Einheimische

Um das Verhältnis der Bevölkerungsgruppen füreinander aktiv zu gestalten und das Aufkommen von Ausländerfeindlichkeit zu verringern, wurde ein Begegnungscafé für Einheimische und Flüchtlinge in Schlotheim errichtet. Das Begegnungscafé wird von einer hauptamtlich angestellten Koordinatorin geleitet. Ihre Aufgaben sind es, einerseits ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen und andererseits das Programm inhaltlich und organisatorisch zu gestalten.
Spontane Begegnungen bei Kaffee, Tee und Kuchen, organisierte und thematische Veranstaltungen für Kinder und Erwachsende, gemeinsames Kochen und Essen, gemeinsame Unternehmungen und die Präsentation der potentiellen Arbeitgeber aus der Region zur Gewinnung von Mitarbeitern unter den Flüchtlingen sind die Hauptziele der Arbeit in dem Begegnungscafé.

Courage zeigen- ehrenamtlich engagieren

Der Verein Miteinander e.V. gestaltet eine Veranstaltung zur öffentlichen Anerkennung von Jugendlichen und Personen mit beachtenswertem sozialem Engagement und gesellschaftspolitisches Handeln für Demokratie und Toleranz gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus unter Mitwirkung von Personen der Öffentlichkeit, Musikern und Künstlern. Zur musikalischen Umrahmung wird eine Jugendgruppe aus dem Eichsfeld spielen. Außerdem sollen 2 Lesungen von den Buchautoren Lilo Almstadt und Heinz Meyer aus dem  Buch "Deine Hilfe macht Mut - Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe" am 20.3. und am 21.03.18 stattfinden. Immer wieder steht im Mittelpunkt, offen für andere zu sein, einander mit Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen. Die Lesung wird mit einer Präsentation von Zeichnungen , welche von Flüchtlingen angefertigt wurden und mit CD-Musik der Gruppe "Zollhausboys" d.h. Musik von minderjährigen unbegleiteten Jugendlichen unter Anleitung eines bekannten Musikers begleitet. Anschließend wird eine Gesprächsrunde mit lokalen Akteuren die Veranstaltung abrunden. 

Korbwurf auf zwei Beinen und Rädern

Ein großes Defizit in der Region ist das unzureichende Freizeitangebot gerade für Heranwachsende mit körperlicher Beeinträchtigung. Daher soll mit der Veranstaltung auf den Rollstuhlsport als eine Möglichkeit aufmerksam gemacht werden. Um Inklusion für die breite Öffentlichkeit erlebbarer zu machen und noch mehr in das Bewusstsein zu rufen, wird ein Streetbasketballturnier durchgeführt. Erstmalig in der Region wird dabei der Rollstuhlbasketball mit dem Läuferbasketball in Verbindung gebracht. Mit dieser Veranstaltung soll das Streetbasketball wiederbelebt werden und als Auftakt für weitere Sportveranstaltungen fungieren und der inklusive Gedanke gestärkt werden.

Interkulturelle Begegnungswerkstatt

Der Unstrut-Hainich-Kreis ist ein Ort der Vielfalt – und muss es bleiben. Junge Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder sozialen Situation sollen Raum und Unterstützung für ihre berufliche Entwicklung erhalten. Um die gemeinsame Zusammenarbeit und Vernetzung von jungen Menschen weiter voran zu bringen, zu stärken und für die Zukunft zu sichern, ist das Projekt entstanden. Im Rahmen des beantragten Vorhabens werden bis zu 30 Jugendliche gewonnen, die als Gruppe zusammenfinden und gemeinsam Ideen und Projekte entwickeln. Durch die Anleitung und Umsetzung einer Ideenwerkstatt, werden die Teilnehmenden Möglichkeiten für die Beteiligung kulturellen Angeboten sensibilisiert. Darüber hinaus werden Möglichkeiten betrachtet, wie man sich handwerklich, gestalterisch oder dienstleistend einbringt. Durch die kontinuierliche Zusammenarbeit in der Gruppe findet ein kultureller Erfahrungsaustausch statt. Zum Abschluss der Ideenwerkstatt im Mai 2018 entsteht ein gemeinsamer Arbeitsplan für sich anschließende Arbeitsgelegenheiten in den Sozialräumen des Landkreises. 

Wider des Vergessens

Aufgrund des demographischen Wandels sowie der heutigen Gesellschaft, in welcher jeder seinen eigenen Interessen nachgeht, triftet die Gemeinschaft immer weiter ab. Dies wird nun auch vermehrt in den ländlichen Gebieten sichtbar. Nur noch wenige interessieren sich für ihre Mitmenschen und das, was im eigenen Umfeld passiert. Immer mehr und insbesondere die jungen Menschen verlassen diese Regionen und kommen nicht wieder zurück. Unter diesen Entwicklungen leidet das Dorf und seine Identität selber. Genau hier möchte das Projekt ansetzen. Die Einwohner sollen wieder in einen gemeinsamen Austausch untereinander treten um ein demokratisches Miteinander zu stärken und die Partizipation der Einwohner zu fördern. Dazu werden am 01.06.2018 sollen alte Fotos sowie Videos auf einer Leinwand präsentiert werden, um zu veranschaulichen, wie das Dorf vor 50 Jahren ausgesehen hat und welche Bedeutung es damals hatte. Als weiterer Schwerpunkt wird ein Referat über das Leben als Grenzsoldat stattfinden mit einer anschließenden Diskussionsrunde.

 Heimerziehung in der DDR und heute

Die DDR Heimerziehung soll mithilfe der Wanderausstellung Jugendwerkhof Torgau aufarbeitet werden, die für 6-8 Wochen in der Jacobi Stadtbibliothek besichtigt werden kann. Dazu werden Referenten eingeladen, die sowohl zur DDR Himerziehung als auch zur gegenwärtigen Situation Stellung nehmen und eine Diskussionsveranstaltung durchführen. Der ausstellung liegt eine Medienstation bei, sodass diese auch interaktiv ohne Begleitpersonen durchlaufen werden kann. Neben Informationen zu den einzelnen Umerziehungseinrichtungen anhand von Fotos, Dokumenten und Begleittexten ermöglichen fünf Lebenswege ehemaliger Heimkinder einen persönlcihen Zugang zum Thema. Auch schlägt die Ausstellung einen Bogen zu der Frage, wie sich repressive Heimerziehung auf das Leben von Betroffenen auswirkte und wie geschehenes Unrecht in der BRD aufgearbeitet wird.